Natürliche Zucker aus fairem Handel

Wussten Sie, dass das Wort Zucker ursprünglich für Geröll oder Kies stand? Soviel zum Thema unnützes Wissen.

Gesüßt wird schon seit es den Menschen gibt: war es in unseren Breitengraden der Bienenhonig, fingen die Polynesier schon vor 10.000 Jahren an Zuckerrohr zu kultivieren. Von dort gelangte dieses Süßgras bis nach Persien. In der Spätantike wurden die Zuckerkristalle in Form des Zuckerhutes als Luxusgut bis ins antike Rom gehandelt. Da das "Weiße Gold" allerdings unerschwinglich war, blieb eingekochter Traubensaft (Sirup) das Hauptsüßungsmittel. Erst die Kreuzritter brachen im 11. Jahrhundert den Zucker als Arzneimittel und Luxusartikel in die Mitte Europas. Durch die Kolonialisierung im 15. Jahrhundert fand das Zuckerrohr weltweite Ausbreitung und die Karibik entwickelte sich zum größten Rohrzuckerproduzenten der damaligen Zeit.

In Europa wurde um das Jahr 1800 durch die industrielle Herstellung von Zucker aus Rüben, dieser auch für Otto Normalverbraucher erschwinglich und löst langsam den Honig als einziges Süßungsmittel ab.

Heute werden grob drei Arten von Zucker unterscheiden:

Bei der Herstellung von Vollrohrzucker bleiben alle Mineralstoffe des Zuckerrohrsaftes erhalten. Dadurch schmeckt er etwas stärker nach Melasse oder Karamell als normaler Rohrzucker. Hierzu wird das Zuckerrohr auspresst, der Saft gefiltert und eingekocht (Sirup). Die erkaltete Masse wird dann nur noch gemahlen und verpackt. Wegen des intensiven Eigengeschmackes ist Vollrohrzucker besonders für Tee, Kaffee und süße Gebäcke oder Breie geeignet.

Rohrohrzucker hingegen ist eine Warenbezeichnung für raffinierten Zucker aus Zuckerrohr. Hierbei wird der Zuckersaft auch eingedickt, dann aber mit Zuckerkristallen geimpft. Dadurch entstehen braune Zuckerkristalle. Für hellen Rohrzucker, werden diese nochmals gewaschen und getrocknet.

In Deutschland und Mitteleuropa wird überwiegend Rübenzucker produziert. Die Herstellung gleicht weitestgehend der von Rohrzucker, außer dass Zuckerrüben als Ausgangsprodukt genutzt werden. Zum Schutz der heimischen Rübenzuckerproduktion wird Rohrzucker durch hohe EU-Zölle künstlich verteuert.

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Natürliche Zucker aus fairem Handel

Wussten Sie, dass das Wort Zucker ursprünglich für Geröll oder Kies stand? Soviel zum Thema unnützes Wissen.

Gesüßt wird schon seit es den Menschen gibt: war es in unseren Breitengraden der Bienenhonig, fingen die Polynesier schon vor 10.000 Jahren an Zuckerrohr zu kultivieren. Von dort gelangte dieses Süßgras bis nach Persien. In der Spätantike wurden die Zuckerkristalle in Form des Zuckerhutes als Luxusgut bis ins antike Rom gehandelt. Da das "Weiße Gold" allerdings unerschwinglich war, blieb eingekochter Traubensaft (Sirup) das Hauptsüßungsmittel. Erst die Kreuzritter brachen im 11. Jahrhundert den Zucker als Arzneimittel und Luxusartikel in die Mitte Europas. Durch die Kolonialisierung im 15. Jahrhundert fand das Zuckerrohr weltweite Ausbreitung und die Karibik entwickelte sich zum größten Rohrzuckerproduzenten der damaligen Zeit.

In Europa wurde um das Jahr 1800 durch die industrielle Herstellung von Zucker aus Rüben, dieser auch für Otto Normalverbraucher erschwinglich und löst langsam den Honig als einziges Süßungsmittel ab.

Heute werden grob drei Arten von Zucker unterscheiden:

Bei der Herstellung von Vollrohrzucker bleiben alle Mineralstoffe des Zuckerrohrsaftes erhalten. Dadurch schmeckt er etwas stärker nach Melasse oder Karamell als normaler Rohrzucker. Hierzu wird das Zuckerrohr auspresst, der Saft gefiltert und eingekocht (Sirup). Die erkaltete Masse wird dann nur noch gemahlen und verpackt. Wegen des intensiven Eigengeschmackes ist Vollrohrzucker besonders für Tee, Kaffee und süße Gebäcke oder Breie geeignet.

Rohrohrzucker hingegen ist eine Warenbezeichnung für raffinierten Zucker aus Zuckerrohr. Hierbei wird der Zuckersaft auch eingedickt, dann aber mit Zuckerkristallen geimpft. Dadurch entstehen braune Zuckerkristalle. Für hellen Rohrzucker, werden diese nochmals gewaschen und getrocknet.

In Deutschland und Mitteleuropa wird überwiegend Rübenzucker produziert. Die Herstellung gleicht weitestgehend der von Rohrzucker, außer dass Zuckerrüben als Ausgangsprodukt genutzt werden. Zum Schutz der heimischen Rübenzuckerproduktion wird Rohrzucker durch hohe EU-Zölle künstlich verteuert.

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